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Worauf Sie beim Heckenschneiden achten sollten

Tipps für den Heckenschnitt

Hecken dienen meist als natürliche Grundstücksabgrenzungen und als Sichtschutz. Ihre Form erhalten sie durch regelmäßiges Schneiden. Junge Hecken muss der Hobbygärtner in den ersten beiden Jahren mehrmals schneiden, damit sie eine dichte Form bekommen.

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In den späteren Jahren hängt die Schnitthäufigkeit vom Wachstum der neuen Triebe ab. Sind diese zwölf bis 15 Zentimeter lang, kürzt man sie auf etwa zwei Zentimeter. So wächst die Hecke dicht heran, bis sie die gewünschte Höhe erreicht. Ab einem Meter Höhe empfiehlt es sich, die Hecke so zu schneiden, dass sie nach oben hin etwas schmäler wird – etwa zehn Zentimeter pro Meter Höhe auf jeder Seite. So verhindert man, dass die unteren Triebe zu wenig Licht bekommen und kahl werden. Ein Schnurgerüst hilft dabei, die Trapezform zu erhalten.

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Hat die Hecke schließlich die gewünschte Höhe erreicht, wird es Zeit für den ersten Reduktionsschnitt. Dieser sollte am besten an einem milden Wintertag erfolgen, damit die Pflanzen im Frühjahr wieder gut austreiben können. Frühblüher, beispielsweise Flieder, deren Triebe sich im Winter bereits gebildet haben, schneidet man dagegen erst im Sommer nach der Blütezeit zurück. Beim Reduktionsschnitt wird die Hecke um etwa 20 bis 30 Zentimeter gekappt. Ein solcher Schnitt ist etwa alle fünf bis sieben Jahre fällig.

Ist eine Hecke jahrelang falsch geschnitten worden, kann sie mit einem Verjüngungsschnitt wieder in Form gebracht werden. Hierzu schneidet der Gärtner die Hecke etwa 30 bis 50 Zentimeter über dem Boden ab, damit sie sich von unten her neu entwickeln kann. Ein Verjüngungsschnitt ist immer ein gewaltsamen Eingriff für die Pflanzen. Berberitze, Sommerflieder, Haselnuss, Liguster und Heckenkirsche vertragen ihn sehr gut. Andere Laubgehölze, wie Goldregen, Zwergmispel und Ginster, mögen den groben Eingriff nicht. Auch Nadelgehölze dürfen nicht so stark zurückgeschnitten werden.

 

Quelle Text und Bilder: www.werkzeug-news.de